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Mobile DECT-Telefone

Digital Enhanced Cordless Telecommunications (DECT) ist ein weltweit verwendeter Standard der ETSI für die autarke mobile Telefonie. Er verwendet in Europa das Lizenz-freie Spektrum von 1,88-1,9 GHz. Daher dürfen Geräte aus anderen Gebieten (bspw. den USA), die andere Frequenzen verwenden, hier nicht ohne weiteres verwendet werden. Der Funk-Radius der Basisstation ist durch die niedrige Frequenz sowohl größer (in Gebäuden ca. 30m bis 50m) als auch störungsunempfindlicher als bspw. die von WLANs.

Das GAP-Profil im DECT-Protokoll gewährleistet eine minimale Kompatibilität zwischen den Endgeräten und den Basisstationen. Jedoch empfiehlt es sich sehr, den gleichen Hersteller für Basisstationen und Telefone zu wählen, so dass auch erweiterte Funktionen, wie etwa ein Telefonbuch, unterstützt werden.

Bei Installationen wird typischerweise zwischen Single-Cell und Multi-Cell-Lösungen unterschieden. Bei einer Single-Cell-Lösung gibt es eine funkende Einheit, deren Reichweite ggf. durch eine Anzahl von Repeatern vergrößert werden kann. Die maximale Anzahl von gleichzeitigen Gesprächen ist hier technisch bedingt maximal 12, durch die Produkte jedoch häufig auf 4 begrenzt. Viele Endgeräte können an mehreren Basen gleichzeitig registriert sein und automatisch die Verbindung zur Basis mit dem stärksten Signal aufbauen. (An den einzelnen Single-Cell Basen können meist nur bis zu 12 Endgeräte registriert werden.) Bei verwendeten Single-Cell-Basisstationen besteht dabei jedoch nicht die Möglichkeit, ein laufendes Gespräch von einer Basis auf eine andere zu übergeben. Diese Funktionalität bieten nur Multi-Cell Systeme. Hier können viele Endgeräte und DECT-Basisstationen zentral verwaltet werden und auch laufende Gespräche zwischen den unterschiedlichen Basen übergeben werden. Dazu ist jedoch eine Synchronisation der Basen untereinander notwendig. Diese kann entweder over the Air oder über ein Kabel erfolgen. Die meisten SIP-basierten DECT-Anlagen machen dieses über die Luftschnittstelle, wodurch jedoch ein Gesprächskanal geopfert werden muss.

Der Markt der anspruchsvollen Multi-Cell-Systme ist jedoch auf einige wenige Anbieter begrenzt. Zu den am weitesten verbreiteten gehören (in alphabetischer Reihenfolge):

Jeder dieser Hersteller hat seine besonderen Stärken, die in den unterschiedlichen Einsatz-Szenarien von Bedeutung sein können. Für den einfachen Office-Gebrauch, raten wir häufig zu der günstigen Lösung von Gigaset. Für komplexere Szenarien oder spezielle Anforderungen (etwa Cisco Unified Communication Manager (CUCM) oder Skype for Business bzw. Microsoft LYNC-Integration), greifen wir zumeist auf das Umfangreiche Produktportfolio der Firma Spectralink, deren erster zertifizierter Wiederverkäufer wir in Zentral-Europa sind, zurück.

Unsere Philosophie

Wir setzen primär auf offene Lösungen und Standards zur Vermeidung von Abhä ngigkeiten. Alle unsere Lösungsvorschläge sind von uns getestet worden und kö nnen daher auch entsprechend supportet werden.

Asterisk

Die Telefonanlagen-Software Asterisk liegt in der Version 10.0 vor. Es gibt auch eine deutsche Einführung zu Asterisk.

Gemeinschaft 4

Gemeinschaft 4 setzt die Anforderungen des BSI an eine sichere Telefonanlage um. Diese Version basiert nun auf FreeSWITCH und Kamailio . Bei passenden Anforderungen ist dies eine gute Telefonanlage mit offenen Schnittstellen.

sipXecs

Der SIP Enterprise Communication Server (sipXecs) liegt bereits in der Version 4.4 vor. Für reine SIP-Kommunikation und im Gebrauch mit FreeSWITCH stellt er eine echte Alternative zu Asterisk dar.

Partnerschaften

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